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Contact Image Sensoren von INSNEX bei Rauscher

Die Rauscher GmbH Bildverarbeitung erweitert ihr Portfolio um die Contact Image Sensoren (CIS) von INSNEX.


INSNEX ist auf Lösungen für die visuelle Qualitätsprüfung spezialisiert, insbesondere für hochautomatisierte Produktionsanlagen in der Batterie- und Folienfertigung bei führenden Herstellern. Diese Anwendungen stellen höchste Anforderungen an homogene, hochauflösende Bilddaten über große Flächen sowie an eine stabile Inline-Inspektion. Aus diesen Anforderungen heraus entstanden die INSNEX CIS-Sensoren als hochrobuste Sensorsysteme für industrielle Inspektionsaufgaben.

„Mit den CIS-Produkten von INSNEX bieten wir unseren Kunden eine leistungsfähige Technologie, die je nach Anwendung eine attraktive Alternative zu klassischen Zeilenkameras darstellt und gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten für kompakte, hochauflösende Inline-Inspektionslösungen schafft“, betonen die Rauscher-Geschäftsführer Raoul Kimmelmann und Thomas Miller.

Die aktuellen CIS-Modelle basieren auf modernster Sensor-Technologie und integrieren Sensorarray, Stablinsenoptik, Beleuchtung und Signalverarbeitung in einem kompakten Modul. Dank ihres schlanken Designs, telezentrischer Abbildung und integrierter Beleuchtung ermöglichen sie eine präzise Bildaufnahme bei minimalem Arbeitsabstand. Typische Einsatzfelder sind industrielle Inline-Inspektionsaufgaben, Anwendungen in der Laborautomatisierung sowie Label- und Druckbildinspektion.

Ein wesentliches Merkmal der neuen Generation ist die moderne 10GigE-Schnittstelle, die eine schnelle und stabile Datenübertragung auch bei sehr hohen Auflösungen ermöglicht. Mit bis zu 3600 DPI erreichen die Sensoren aktuell eine Spitzenauflösung in dieser Klasse. Die hohe Auflösung unterstützt zugleich ein optimiertes Stitching im Überlappungsbereich mehrerer Sensorzeilen. Durch zweireihige Sensorkonzepte und Echtzeit-Fusion entstehen homogene, nahtlose Bilddaten ohne Helligkeits- oder Grauwertunterschiede über die gesamte Sensorbreite.

Das CIS-Portfolio von INSNEX umfasst Monochrom- und Farbmodelle mit Auflösungen von 300 DPI bis hin zur aktuellen Spitzentechnologie mit 3600 DPI. Je nach Sensortyp werden Zeilenraten von bis zu 200 kHz erreicht, die Sensorlängen liegen zwischen 35 mm und 2310 mm. Flexible Beleuchtungskonzepte mit bis zu vier Beleuchtungen, die direkt von der Kamera angesteuert werden, ermöglichen eine anwendungsspezifische Anpassung.

Eine Besonderheit stellt die LineX-2.5D-Serie dar: Sie arbeitet nach dem Photometric-Stereo-Prinzip und erfasst ein Objekt aus mehreren Beleuchtungsrichtungen. Die gewonnenen Bilddaten werden rechnerisch zusammengeführt, um Oberflächenstrukturen und feine Topografien präzise zu rekonstruieren und zusätzliche Qualitätsmerkmale sichtbar zu machen.

Neben der Bildqualität profitieren Anwender von einer durchdachten mechanischen Integration, die eine einfache Ausrichtung und schnelle Inbetriebnahme der Sensoren ermöglicht.